…eigentlich sind es vier Probleme:

 

    1. Heizung

Unsere alte Öl-Heizung wurde bereits gebraucht übernommen und stammte aus dem Jahr 1983. Eine Heizung hält im Schnitt 15 Jahre, unsere hatte dieses Alter weit überschritten.

Seit Jahren kämpften wir mit Schwierigkeiten beim Erreichen der erforderlichen Abgasverlustwerte. Erlaubt sind 9 % Abgasverlust – unsere Heizung hat in den vergangenen Jahren meist um die 12,13 % gehabt und musste fast jährlich durch den Heizungsmonteur nachjustiert und vom Schornsteinfeger ein zweites Mal geprüft werden.

Der Ölverbrauch der Heizung stieg von Jahr zu Jahr an. Was nicht unbedingt mit einem Mehrverbrauch an Heizenergie im Haus zu tun hat, sondern vielmehr damit, dass die Heizung immer ineffizienter lief. Eine regelrechte Umweltsau, die wir im Keller stehen hatten…

Immer wieder waren Reparaturen notwendig – kleine Dinge, wie die Reinigung von Düsen, aber auch grössere Dinge, wie zuletzt der Austausch des Brennermotors.

Und immer war die Angst da, dass die Heizung ausgerechnet während voll belegten Zeiten im Haus ausfallen könnte.

Die Heizung hat ihren Dienst getan, verdienter Weise wollen wir sie in den Ruhestand schicken und das haben wir getan. Hier ein letztes Erinnerungsbild an das alte Stück:

                                 “Öl-Schleuder” ade - der Schrotthändler hat sich gefreut...

Nun bekommen wir eine neue: eine ökologisch-vernünftige Holzpelletheizung gekoppelt mit Brauchwassererwärmung. Dafür sind wir derzeit fleissig am Schaffen - hier ein kleines Baustellen-Tagebuch.

 

    2. Fenster

Das Haus wurde 1993 grundlegend saniert und umgebaut. Leider wurden damals nicht alle Fenster erneuert. Gerade die Fenster der Ostseite (zur Kirche hin) sind mittlerweile stark in die Jahre gekommen, lassen sich teils nicht mehr richtig schliessen und sind nicht mehr dicht. Hier geht jede Menge Heizenergie verloren.

Wer das ELJ-Haus kennt, weiss auch, dass die Fenster kunterbunt zusammengesammelt sind – wir haben viele, viele unterschiedliche Fensterarten und –typen im Haus. Daher ist es uns auch aus optischen Gründen ein Anliegen, dass die alten Fenster erneuert werden. Gerade in Anbetracht, dass wir ein Teil der ehemaligen Kirchenburg Wiesenbronns sind und dementsprechend gut zum ansonsten sehr gut erhaltenen Ensemble passen möchten.

…und wer schon mal in den Zimmern neben dem Kirchturm übernachtet hat und vielleicht nicht über einen gesegneten Schlaf verfügt, der weiss auch, dass man hier die Kirchennähe unserer Einrichtung viertelstündlich nicht nur im übertragenen Sinn mitbekommt. Daher wollen wir in diesem Zuge Schallschutzfenster einbauen.

 

    3. Dachbodendämmung

Ebenso wie bei den Fenstern wurde 1993 der Dachboden nicht ausgebaut oder gedämmt. Auch von Seiten der Zimmer in darunter liegenden Stockwerk, wurde keine Dämmung gemacht. Hier geht jede Menge Wärme verloren, wahrscheinlich noch mehr als über die undichten Fenster. Wir möchten nicht weiterhin den Kirchberg heizen und damit der Umwelt unnötigerweise CO2 zuführen.

 

    4. nicht genügend Geld

Das grösste ist wohl unser 4. Problem.

Bei der Heizung, den Fenstern und der fehlenden Dachbodendämmung ist uns klar was zu tun ist. Hier haben wir Lösungen und Wünsche wie wir es für die Umwelt, unsere Gäste und uns am Besten beheben möchten.

Beim 4. Problem ist das nicht so einfach – dieses steht über den 3 anderen Problemen und den dazu gehörenden Problemlösungen und heisst „GELD“. Davon haben wir leider nicht genug, um die drei anderen Probleme aus der Welt zu schaffen. Wir sind auf Hilfe angewiesen. Auf dieser Homepage erhalten Sie und erhaltet Ihr Ideen, wie Sie und Ihr uns unterstützen könnt.

Wir hoffen, wir machen es Ihnen und Euch mit unserem kreativen Engagement leicht uns zu unterstützen und geben dabei ein wenig Freude und Spass durch die Aktionen und Möglichkeiten an Sie und Euch zurück.

 

Mitmachen & Helfen: